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DFG-ANR Projekt INCA
Am 26. und 27.09.2017 fand ein Treffen des Projektkonsortiums des DFG-ANR-Projekts INCA in Sophia Antipolis (F) statt. Projektpartner sind die Universität Wuppertal und die französischen Universitäten Paris Dauphine und Paris MINES Tech. Ziel des Projekts ist die Erarbeitung einer Entscheidungsunterstützung zur Erhöhung der Katastrophenresilienz in Grenzregionen. Näheres unter https://goo.gl/Pkdqas sowie https://goo.gl/hmvJVn.
SERIOR Transfer- veranstaltung "Kritische Infrastrukturen"

Am 04. Juli 2017 fand am KIT im Rahmen des INTERREG-Projekts SERIOR eine Transferveranstaltung zum Thema "Kritische Infrastrukturen" statt. An der Veranstaltung nahmen Experten aus Wissenschaft, Politik, Polizei und Wirtschaft teil. Näheres unter https://goo.gl/hkLnR8.

Forschungsgruppe Risikomanagement

Forschungsgruppe Risikomanagement
Herzlich willkommen auf den Seiten der Forschungsgruppe Risikomanagement!

„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko“ sagte einmal der österreichische Soziologe Helmut Schoeck. Diese Erkenntnis scheint heute gültiger zu sein denn je. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Beschleunigung von Entscheidungen in einer global vernetzten Welt wird Risikomanagement zu einer immer größeren Herausforderung für Unternehmen und Regierungen. Dabei rückt vor allem die Bedrohung kritischer Infrastrukturen durch Klimakatastrophen, Wirtschaftskriminalität oder Terrorismus zunehmend stärker in den Vordergrund. Aber auch die „kleinen“ Risiken, wie Wetterextreme, Stromausfälle, IT-Bedrohungen  oder der Ausfall eines Lieferanten können den  „normalen Lauf der Dinge“ – so wie wir ihn gern als garantiert voraussetzen möchten (und nur allzu oft müssen) – erheblich stören.

Wir entwickeln Lösungen für Ihr Risikomanagement-System oder stehen Ihnen beratend zur Seite:

Die Forschungsgruppe Risikomanagement bearbeitet aktuelle und praxisrelevante Problemstellungen und Forschungsfragen zum Risikomanagement, insbesondere zum Management systemischer Risiken im Bereich industrieller Wertschöpfungsketten, kritischer Infrastrukturen sowie Verhaltensrisiken, wie z.B. falsch gesetzte organisatorische Anreize, Reputationsrisiken oder mangelnde Akzeptanz für risikomindernde Maßnahmen. Im Rahmen von Projekten unterstützen wir Praxispartner in allen Phasen des Risikomanagement-Prozesses (nach ISO 31000) bei der Entwicklung eines wirksamen und bezahlbaren Risikomanagement-Systems. 

Zur Analyse und Lösung dieser Probleme modellieren wir strategische Marktinteraktionen und komplexe techno-ökonomische Systeme, die es erlauben, menschliche Entscheidungen in einer komplexen Umwelt unter kritischen Randbedingungen (Ungewissheit, Stress, adverse Anreize) zu simulieren. Um sicherzustellen, dass sich die eingesetzten Methoden und Mechanismen im praktischen Einsatz bewähren, entwickelt wir Verfahren zur Gewährleistung von Stabilität und Robustheit von Systemen („Stresstest“).

Wir sind Spezialisten auf dem Gebiet des verhaltensorientierten und strategischen Risikomanagements:

Wir stellen stets den Entscheidungsträger und seine Interaktion mit der Umwelt in den Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist daher die vertiefte Erforschung des Risikoverhaltens von Experten und Stakeholder-Gruppen sowie sämtliche auf diese Entscheidungen einwirkenden Faktoren, wie Budgetrestriktionen, institutionelle Regeln, situative Verhaltensanreize und Interessenkonflikte. In diesem Kontext spielen auch psychologische Faktoren, wie etwa die Risikobereitschaft oder die Risikowahrnehmung eine Rolle; auch für Gruppen und Organisationen lassen sich sogenannte „kollektive Risikopräferenzen“ erheben bis hin zur organisatorischen Risikokultur. Auch die Analyse von Reputationsrisiken und Corporate Governance, von Vertrauen (z.B. zwischen OEM und Lieferant) sowie der Stakeholder-Akzeptanz gehört zu unserer Kernkompetenz. Für die Modellierung der Verhaltensrisiken setzen wir spieltheoretische, experimentelle und agentenbasierte Methoden ein.

Wir betreiben Risikomanagement als Wissenschaft, aber wir wissen, wie der Praktiker „tickt“ und was ihm wirklich weiterhilft:

Intelligentes Risikomanagement bedingt einerseits die Beherrschung mathematischer und statistischer Verfahren. Gleichwohl kommt es andererseits natürlich nicht ohne Erfahrung, Expertise und einer gewissen Wachsamkeit gegenüber potentiellen neuen Gefahrenquellen aus. Wir, ein Team von Wissenschaftlern aus den Bereichen Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, bringen die ideale Kombination dieser Voraussetzungen mit: Wir sind im Denken logischer und komplexer Zusammenhänge geschult, verfügen über eine weitreichende Erfahrung aus dem Bereich unternehmerischer und staatlicher Auftragsforschung und kämmen routiniert – augenscheinlich optimal wirkende –  Lösungen konsequent, konsistent und kreativ „gegen den Strich“.

Wir überzeugen Sie gern!

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