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Call for Papers

Das Konsortium des INCA-Projekts (Ein Entscheidungsunterstützungs-Framework zur Stärkung der
Katastrophen-Resilienz in Grenzgebieten) organisiert für die
ISCRAM 2020 (24. – 27. Mai 2020, Virginia Tech in den USA) einen Track zum Thema Cross-Border-Resilience und freut sich über Beiträge mit thematischem Bezug. Nähere Informationen erfahren Sie hier.

Besuch des Humanitarian Supply Chain Lab des MIT

Vom 7.-18. Oktober 2019 wird Florian Diehlmann das Humanitarian Supply Chain Lab des MIT besuchen. Der Fokus des Austausches wird dabei auf logistischen Aspekten der Öffentlich-Privaten Zusammenarbeit in Katastrophenzeiten und möglichen zukünftigen Kooperationsmöglichkeiten liegen.

Europäischer Katastrophenschutzkongress

Am 27. und 28. August 2019 fand der Europäische Katastrophenschutzkongress im bcc in Berlin statt. Florian Diehlmann, Markus Lüttenberg und Marcus Wiens vertraten dabei das NOLAN-Projekt, welches unter anderem im Fachforum zum „Schutz Kritischer Infrastrukturen“ dem Fachpublikum präsentiert wurde.

NOLAN Workshop 2.0

Am 15./16. Mai 2019 fand am KIT im Rahmen des vom BMBF gesponserten NOLAN-Projektes ein weiterer Workshop mit Experten aus Behörden, Wissenschaft, Wirtschaft und der Bundeswehr statt. Besonderer Fokus lag dieses Mal auf dem Ausfall des Zahlungsverkehr- Szenario. Näheres zu NOLAN finden Sie hier oder hier 

GFFT Jahrestreffen

Am 07. Mai 2019 fand das Jahrestreffen der Gesellschaft zur Förderung des Forschungstransfers im Schloss Biebrich in Wiesbaden statt. Florian Kaiser repräsentierte hier das Projekt KASTEL mit zwei Kolleginnen des Instituts für Theoretische Informatik.

PREVIEW Workshop

Am 01. und 02. April 2019 fand am KIT im Rahmen des vom BMBF geförderten PREVIEW-Projektes ein Workshop mit Experten aus Behörden, Wissenschaft und Wirtschaft statt. Besonderer Fokus lag auf der Szenarienbildung und -validierung. Näheres zu PREVIEW finden Sie hier oder hier.

Exkursion im Rahmen des PREVIEW-Projekts

Im März reisten die Projektpartner gemeinsam in die Modellregion an das Westdeutsche Kanalnetz. Die Exkursion umfasste die Begehung der Fernsteuerzentrale in Datteln sowie verschiedenster Bauwerke entlang des Kanalnetzes, darunter auch die trockengelegte Schleuse Oberhausen. Es wurden Gespräche mit den Verantwortlichen geführt, die einen wichtigen Input für die weitere Projektarbeit darstellen. Zudem wurden im Rahmen einer Besichtigung des Chemieparks Marl die Grundsteine zum Einbezug der ökonomischen Betrachtung und Kritikalität des PREVIEW-Projektes gelegt.

INCA-Panel

Am 11.12.2018 war das DFG-ANR-Projekt INCA auf dem 11. IFoU-Kongress mit einem eigenen Panel zum Thema „Cross border culture and urban resilience“ vertreten.

Miriam Klein hielt einen Vortrag (Thema: „A Multi-Agent System to Improve Resilience of Critical Infrastructure in Cross-Border Disasters“) und Marcus Wiens übernahm zusammen mit Dr. Eric Rigaud die Rolle des Panel-Chairs.

Forschungsgruppe Risikomanagement

Forschungsgruppe Risikomanagement
Herzlich willkommen auf den Seiten der Forschungsgruppe Risikomanagement!

„Das größte Risiko unserer Zeit liegt in der Angst vor dem Risiko“ sagte einmal der österreichische Soziologe Helmut Schoeck. Diese Erkenntnis scheint heute gültiger zu sein denn je. Aufgrund der zunehmenden Komplexität und Beschleunigung von Entscheidungen in einer global vernetzten Welt wird Risikomanagement zu einer immer größeren Herausforderung für Unternehmen und Regierungen. Dabei rückt vor allem die Bedrohung kritischer Infrastrukturen durch Klimakatastrophen, Wirtschaftskriminalität oder Terrorismus zunehmend stärker in den Vordergrund. Aber auch die „kleinen“ Risiken, wie Wetterextreme, Stromausfälle, IT-Bedrohungen  oder der Ausfall eines Lieferanten können den  „normalen Lauf der Dinge“ – so wie wir ihn gern als garantiert voraussetzen möchten (und nur allzu oft müssen) – erheblich stören.

Wir entwickeln Lösungen für Ihr Risikomanagement-System oder stehen Ihnen beratend zur Seite:

Die Forschungsgruppe Risikomanagement bearbeitet aktuelle und praxisrelevante Problemstellungen und Forschungsfragen zum Risikomanagement, insbesondere zum Management systemischer Risiken im Bereich industrieller Wertschöpfungsketten, kritischer Infrastrukturen sowie Verhaltensrisiken, wie z.B. falsch gesetzte organisatorische Anreize, Reputationsrisiken oder mangelnde Akzeptanz für risikomindernde Maßnahmen. Im Rahmen von Projekten unterstützen wir Praxispartner in allen Phasen des Risikomanagement-Prozesses (nach ISO 31000) bei der Entwicklung eines wirksamen und bezahlbaren Risikomanagement-Systems. 

Zur Analyse und Lösung dieser Probleme modellieren wir strategische Marktinteraktionen und komplexe techno-ökonomische Systeme, die es erlauben, menschliche Entscheidungen in einer komplexen Umwelt unter kritischen Randbedingungen (Ungewissheit, Stress, adverse Anreize) zu simulieren. Um sicherzustellen, dass sich die eingesetzten Methoden und Mechanismen im praktischen Einsatz bewähren, entwickelt wir Verfahren zur Gewährleistung von Stabilität und Robustheit von Systemen („Stresstest“).

Wir sind Spezialisten auf dem Gebiet des verhaltensorientierten und strategischen Risikomanagements:

Wir stellen stets den Entscheidungsträger und seine Interaktion mit der Umwelt in den Mittelpunkt. Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist daher die vertiefte Erforschung des Risikoverhaltens von Experten und Stakeholder-Gruppen sowie sämtliche auf diese Entscheidungen einwirkenden Faktoren, wie Budgetrestriktionen, institutionelle Regeln, situative Verhaltensanreize und Interessenkonflikte. In diesem Kontext spielen auch psychologische Faktoren, wie etwa die Risikobereitschaft oder die Risikowahrnehmung eine Rolle; auch für Gruppen und Organisationen lassen sich sogenannte „kollektive Risikopräferenzen“ erheben bis hin zur organisatorischen Risikokultur. Auch die Analyse von Reputationsrisiken und Corporate Governance, von Vertrauen (z.B. zwischen OEM und Lieferant) sowie der Stakeholder-Akzeptanz gehört zu unserer Kernkompetenz. Für die Modellierung der Verhaltensrisiken setzen wir spieltheoretische, experimentelle und agentenbasierte Methoden ein.

Wir betreiben Risikomanagement als Wissenschaft, aber wir wissen, wie der Praktiker „tickt“ und was ihm wirklich weiterhilft:

Intelligentes Risikomanagement bedingt einerseits die Beherrschung mathematischer und statistischer Verfahren. Gleichwohl kommt es andererseits natürlich nicht ohne Erfahrung, Expertise und einer gewissen Wachsamkeit gegenüber potentiellen neuen Gefahrenquellen aus. Wir, ein Team von Wissenschaftlern aus den Bereichen Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaften, bringen die ideale Kombination dieser Voraussetzungen mit: Wir sind im Denken logischer und komplexer Zusammenhänge geschult, verfügen über eine weitreichende Erfahrung aus dem Bereich unternehmerischer und staatlicher Auftragsforschung und kämmen routiniert – augenscheinlich optimal wirkende –  Lösungen konsequent, konsistent und kreativ „gegen den Strich“.

Wir überzeugen Sie gern!

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