r² Innovative Technologien für Ressourceneffiziens - rohstoffintensive Prduktionsprozesse - Integrations- und Transferprojekt

r2-Titel

Projekt

Auftraggeber: Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Projektpartner: Fraunhofer Institute ISI und ICT sowie Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart
Laufzeit: 01/2009 bis 12/2012

Projektbeschreibung

Angesichts knapper werdender primärer Ressourcen und zunehmend volatiler Preise an den Rohstoffmärkten verfolgt die Bundesregierung mit der nationalen Nachhaltigkeitsstrategie das Ziel, die Energie- und Rohstoffproduktivität der deutschen Wirtschaft von 1994 bis zum Jahr 2020 zu verdoppeln. Um diese Herausforderungen zu meistern, hat das BMBF den Förderschwerpunkt "Innovative Technologien für Ressourceneffizienz – Rohstoffintensive Produktionsprozesse" ins Leben gerufen. Der Förderschwerpunkt will die Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Wirtschaft auf dem Feld der Ressourceneffizienz in rohstoffintensiven Wirtschaftsbereichen stärken. Neben den Vorhaben zur Technologieentwicklung wurde auch ein Integrations- und Transferprojekt zur Vernetzung und Durchführung von Begleitforschung gestartet, welches das IIP gemeinsam mit den Fraunhofer Instituten ISI und ICT sowie dem Lehrstuhl für Bauphysik der Universität Stuttgart bearbeitet.

Ziel dieses Projektes ist die Stärkung der Innovationskraft durch die Vernetzung der geförderten Verbundprojekte untereinander und im Außenraum. Durch ein solches „Kompetenznetz Ressourceneffizienz“ sollen erhebliche Innovations- und Effizienzpotenziale erschlossen werden. Diese zu konkretisieren, ihre Realisierung zu fördern und weitergehende Forschungs- und Handlungsfelder aufzubauen, steht beim Integrations- und Transferprojekt im Vordergrund. Es unterstützt die Anwendungsorientierung der geförderten Neu- und Weiterentwicklungen und ihre Ausrichtung an den Erfordernissen von Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit.

Das IIP bietet den Verbünden Unterstützung in ihren technischen Entwicklungsarbeiten, insbesondere im Hinblick auf die Anforderungen der Nachhaltigkeit. Wichtige Elemente sind die Identifikation sozio-ökonomischer und ökologischer Potenziale in der Technologieentwicklung und die Beratung der einzelnen Verbünde hierzu. Somit können mögliche Stellgrößen frühzeitig erkannt und für die Steuerung der Entwicklung nachhaltiger Produkt- und Prozessinnovationen eingesetzt werden. Eine weitere Aufgabe stellt die fachliche Unterstützung des BMBF bei der Weiterentwicklung des Förderprogramms dar, welche die Nachhaltigkeitswirkungen des Förderschwerpunkts insgesamt analysiert. Dies umfasst ökologische und gesamtwirtschaftliche Effekte (u. a. Wachstum, Beschäftigung, Struktureffekte). Für die Fortschreibung des Programms werden in enger Zusammenarbeit mit den betreuten Verbünden und aus speziell vorgesehenen Arbeitspaketen Handlungsempfehlungen entwickelt. Diese beinhalten die Analyse der Stärken und Schwächen des „Innovationssystems Ressourceneffizienz“ und die Analyse branchenspezifischer Technologiebedarfe.

Weiterführende Informationen unter http://www.r-zwei-innovation.de/

Kontakt

Dr. Magnus Fröhling

Frederik Trippe