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Immissionsschutz beim Abbruch (ISA) - Minimierung von Umweltbelastungen (Lärm, Staub, Erschütterungen) beim Abbruch von Hoch-/Tiefbauten und Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Materialien aus Gebäudeabbruch

Immissionsschutz beim Abbruch (ISA) - Minimierung von Umweltbelastungen (Lärm, Staub, Erschütterungen) beim Abbruch von Hoch-/Tiefbauten und Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Materialien aus Gebäudeabbruch
Ansprechpartner:

Dipl.-Wirtsch.-Ing. Anna Kühlen

Dipl.-Wi.-Ing. Julian Stengel

Förderung:

Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU)

Partner:

Institut für Technologie und Management im Baubetrieb (TMB), Karlsruher Institut für Technologie (KIT), Karlsruhe
Fakultät Umweltwissenschaften und Verfahrenstechnik, Fachgebiet Bauliches Recycling, Bandenburgische Technische Universität (BTU), Cottbus
Jean Harzheim GmbH & Co. KG, Köln

Starttermin:

02/2012

Endtermin:

07/2015

Das Forschungsprojekt ist in drei Phasen unterteilt und zielt primär auf die Verminderung von Immissionen auf Mensch und Umwelt beim Gebäudeabbruch ab. Der Abbruch und Rückbau von Bestandsgebäuden wird in Zukunft weiterhin erforderlich sein, denn viele ältere Gebäude lassen sich in der Regel nicht oder nur teilweise an veränderte Nutzungsbedingungen und hohe energetische Standards anpassen. Von einem Teil der in den Abbruchprozess involvierten Akteure werden Lärm - Staub- und Erschütterungsimmissionen  sowie Schadstoffe und Abbruchabfälle nur unzureichend berücksichtigt. Übergeordnete Zielsetzung des Forschungsprojekts ist daher die systematische Erfassung von Lärm-, Staub- und Erschütterungsemissionen und -immissionen sowie die Weiterentwicklung von Ansätzen zu deren Minderung.  Für die Entwicklung von Emissions- und Immissionsminderungsansätzen – konkret: einem prototypischen Planungsunterstützungswerkzeug, einem Immissionserfassungssystems und von Handlungsempfehlungen – werden beeinflussbare und nicht beeinflussbare Ursachen der Lärm-, Staub- und Erschütterungsemissionen und -immissionen analysiert und entsprechend modelliert bzw. erfasst. Daneben werden die höherwertige Verwertung von Abbruchabfällen, die Wiederverwendung von Bauteilen, Schadstoffe sowie auch der Arbeits- und Gesundheitsschutz in die Untersuchung einbezogen. Neben der Integration von Literatur-, Herstellerdaten und Expertenwissen zu Emissionen und Immissionen, ist eine messtechnische Erfassung von Immissionen auf einzelnen Abbruchbaustellen vorgesehen. Unter Berücksichtigung der Vorbelastung soll auf die Emissionen geschlossen werden.

Projektbezogene Veröffentlichungen:

KÜHLEN, A.; STENGEL, J.; VOLK, R.; SCHULTMANN, F.; REINHARDT, M.; SCHLICK, H.; HAGHSHENO, S.; ASMUS, S; METTKE, A.; HARZHEIM, J. (2014): Minimierung von Umweltbelastungen (Lärm, Staub, Erschütterungen) beim Abbruch von Hoch-/Tiefbauten und Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Materialien aus Gebäudeabbruch (Phase 2). Endbericht zur 2. Phase des gleichnamigen Forschungsprojekts,gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, unveröffentlicht, 123 S.

KÜHLEN, A.; STENGEL, J.; VOLK, R.; SCHULTMANN, F.; REINHARDT, M.; SCHLICK, H.; HAGHSHENO, S.; ASMUS, S; METTKE, A.; HARZHEIM, J. (2014): Minimierung von Umweltbelastungen (Lärm, Staub, Erschütterungen) beim Abbruch von Hoch-/Tiefbauten und Schaffung hochwertiger Recyclingmöglichkeiten für Materialien aus Gebäudeabbruch (Phase 2). Zwischenbericht zum gleichnamigen Forschungsprojekt, gefördert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, unveröffentlicht, 101 S.

KÜHLEN, A.; DROGEMULLER, R.; SCHULTMANN, F. (2013): What Information is Necessary to Assess the Environmental Impacts of Deconstruction?, in Proceedings of 30th CIB W78 International Conference on Application of IT in the AEC Industry, 9-12 October 2013, Beijing, pp. 306-315.